„Embryonen der Kunst“ bis Mitte Juli
Mit großem Erfolg wurde am 14. März 2026 die Ausstellung „Embryonen der Kunst“ von Pavel Miguel in der Galerie Pavel Miguel eröffnet. Rund 100 kunstinteressierte Gäste besuchten die Vernissage im Karlsruher Stadtteil Dörfle und zeigten sich vielfach überrascht, in diesem historischen Umfeld ein solches kulturelles Kleinod zu entdecken.
Die Ausstellung ist die dritte Präsentation der Galerie, markiert jedoch einen neuen künstlerischen Ansatz: Erstmals steht ein konsequent entwickeltes Thema im Mittelpunkt, das der Künstler über Monate hinweg erarbeitet hat.
Im Zentrum steht die Frage nach dem Ursprung künstlerischer Prozesse:
Was entsteht zuerst – die Zeichnung oder die Skulptur?
Die gezeigten Arbeiten verbinden schwarz-weiße Zeichnungen in Tinte und Kohle mit plastischen Objekten. Die Zeichnungen wirken dabei wie erste gedankliche Setzungen, während die Skulpturen diese Ideen räumlich weiterführen. Es entsteht ein Dialog zwischen Fläche und Körper, zwischen Idee und Material – zwischen den „Embryonen“ und der sichtbaren Form von Kunst.Die Skulturen sind aus unterschiedlichen Materialien wie Terrakotta oder Bronze.
Pavel Miguel arbeitet bewusst mit starken, oft politischen Bildern. Seine Werke sind direkt, teilweise provozierend und greifen gesellschaftliche Themen auf. Diese Ausdrucksform ist eng mit seinem Lebensweg verbunden: Aufgewachsen in Kuba, erlebte er Einschränkungen künstlerischer Freiheit, bevor er in Europa neue Möglichkeiten fand.
Ein wichtiger Meilenstein in seiner aktuellen Entwicklung ist die Teilnahme an der art Karlsruhe gemeinsam mit der Galerie Art Affair. Dort wurde sein Werk „Alles was ich wissen sollte“ im Skulpturengarten präsentiert.
Der Schriftsteller und PEN-Autor Peter Reuter betonte in seiner Einführung die besondere Arbeitsweise des Künstlers: Nicht das fertige Werk stehe im Mittelpunkt, sondern der kreative Prozess und die Vision dahinter.
Die Ausstellung wurde von Sabine Goll gemeinsam mit dem Künstler vorbereitet und gehängt.
Die Ausstellung ist bis Mitte Juli zu sehen.
Die Galerie ist auf den städtischen Kultur- und Galerieseiten präsent.
Weitere Informationen sowie Eindrücke (Reels) von der Vernissage:
www.galerie-pavelmiguel.de




